Green Routine – darum ist Hanf so unglaublich gut für deine Gesundheit

Hanfhaltige Lebensmittel haben es in sich: Hanfprotein beispielsweise ist so reich an Nährstoffen, dass man sich problemlos viele Monate ausschließlich davon ernähren könnte – ohne auch nur den geringsten Nährstoffmangel aufzuweisen. Glücklicherweise gibt es eine ganze Bandbreite an verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten und jede Menge Inspirationen, wie du das Superfood in deine Ernährung einbauen kannst. Doch bevor wir zu den verschiedenen Lebensmitteln und Verwendungsarten kommen, klären wir erst mal, warum Hanf seinem Titel als Superfood alle Ehre macht!

5 Gründe, warum Hanf ein echtes Superfood ist

#1

Hanf ist reich an Proteinen

Der menschliche Körper besteht aus ca. 15- 20 % pflanzlicher Proteine – ganz ähnlich wie Hanfsamen. Die Bedeutung von Proteinen für unsere Gesundheit ist allgemein bekannt: Sie werden zum Aufbau unserer Muskulatur, aber auch zur Bildung von Hormonen, Antikörpern und Enzymen benötigt. Aber aufgepasst: Hanf liefert nicht einfach irgendwelche Proteine! Die Eiweiße sind hochwertig, pflanzlich und enthalten alle essenziellen Aminosäuren in ausreichender Menge. Zum Vergleich: Während 100 Gramm Hühnerfleisch ca. 23 Gramm Protein enthält, stecken im Hanf sage und schreibe 31 Gramm. Deshalb ist Hanf auch unter vielen Vegetariern und Veganern äußerst beliebt.

#2

Hanf fördert eine gesunde Verdauung

69 % der Deutschen leiden unter Magen-Darm-Beschwerden. Dabei ist eine gute Darmgesundheit untrennbar mit unserem allgemeinen Wohlbefinden verbunden. Hanf könnte hier eine echte Erleichterung sein: Hanfmehl beispielsweise ist eine großartige Ballaststoffquelle. Ballaststoffe regen die Verdauungsaktivitäten an und fördern die Bildung von Probiotika im Darm. Aber es wird noch besser: Hanfmehl kann sogar dabei helfen, bereits bestehende Verstopfungen zu lösen.

#3

Hanf hilft bei der Gewichtsreduktion

Wenn der kleine Hunger kommt.. Wir kennen es alle: Wer abnehmen will, muss mit einer ordentlichen Portion Willenskraft den Heißhungerattacken widerstehen. Hanf hilft hier in zweifacher Weise: Zum einen sorgen die bereits erwähnten Ballaststoffe dafür, dass die Verdauung seinen gewohnten Gang geht. Zum anderen werden Hungergefühl und das Verlangen nach Zucker verringert.

#4

Hanf für Haare, Haut und Nägel

Hanföl wird nicht umsonst zunehmend in der Kosmetikherstellung verwendet – denn die Vorteile, welche Hanfprodukte für Haut und Haare mit sich bringen, können sich sehen lassen:

  • Hanfmehl enthält Magnesium, welches bekanntlich gesunde Haut und Haare fördert.
  • Hanf fördert das Wachstum der Hautzellen.
  • Hanf kann helfen, Ekzeme zu reduzieren und Symptome von Psiorasis zu lindern.
  • Die in der Pflanze enthaltenen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren verhelfen sprödem und brüchigem Haar zu mehr Glanz und Geschmeidigkeit.

#5

Hanf hat, was anderen Pflanzen fehlt

Hanf enthält die seltene Gamma-Linolensäure, kurz GLA. Die Fettsäure ist sonst nur in Lebensmitteln wie Nachtkerzenöl, Granatapfelsamenöl, Spirulina oder dem Öl der schwarzen Johannisbeere in erwähnenswerten Mengen enthalten. GLA aktiviert den Stoffwechsel ganz erheblich, weshalb man auch von einer entgiftenden Wirkung von Hanf spricht. Außerdem wirkt sich ausreichend GLA positiv auf den Hormonhaushalt aus und fördert die Heilung entzündlicher Prozesse im Körper. Da die Fettsäure allerdings in nur wenigen Lebensmitteln enthalten ist, geht man davon aus, dass bei einem Großteil der Bevölkerung ein GLA-Mangel besteht.

Hanfhaltige Lebensmittel machen deinen Alltag ein bisschen grüner – und gesünder! Egal ob Hanf für die Haut, Hanf für den Magen oder zur Gewichtsreduktion: Hanf ist ein wahrer Alleskönner – und ein Wellness-Booster noch dazu! Dank seiner vielfältigen Einsatzbereitschaft ist es ziemlich easy, das Superfood in deine Ernährung zu integrieren. Für ein paar Inspirationen, wie du hanfhaltige Lebensmittel am besten verwendest, klicke hier.